Sie kamen vor über 50 Jahren: die Italiener, die Spanier, die Portugiesen, die Türken und die Menschen aus dem damaligen Jugoslawien. Sie kamen jung und ungebunden und sie kamen um zu arbeiten. Bald wollten sie wieder zurück in ihre Heimat, um dort ein neues und besseres Leben anzufangen.
Viele von ihnen aber blieben: Sie arbeiteten, schufen sich ein Umfeld, feierten Hochzeiten und Kinder kamen zur Welt. Die Zeit verging und das Alter kam. Die Kinder zogen aus, Enkelkinder kamen auf die Welt. Und weil sie nun durch ihre Kinder, ihr soziales Netz und ihre Gewohnheiten gebunden waren, blieben sie hier.
Die Veranstaltung „Gekommen um zu arbeiten –geblieben um zu leben“ gab einen Einblick in das Thema „Migration und Alter“. Praxisbeispiele gaben Anregungen, wie Gemeinden, Migrantenvereine und Privatpersonen ältere Migrantinnen und Migranten einbinden können.