Menschlich bleiben, Geflüchtete schützen
20. - 21. Juni 2026
Internationale Konflikte, geopolitische Anspannungen und populistische Angstmacherei vergiften das zwischenmenschliche Klima. Dieser Druck wird politisch instrumentalisiert, was zu Entscheiden führt, welche die Menschenwürde antasten. Es ist deshalb wichtig, immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass das Recht auf Asyl ein fundamentales Menschenrecht ist, das Schutz vor Verfolgung oder ernstem Schaden im Herkunftsland bietet. Es ist in der Genfer Flüchtlingskonvention (GFK), der EU-Grundrechte-Charta (Art. 18) und nationalen Gesetzen (AsylG in der Schweiz) verankert. Es garantiert ein faires Verfahren und das Verbot der Rückschiebung (Non-Refoulement). Dieses Jahr feiern wir zwei Jubiläen: 75 Jahre Genferkonvention und 90 Jahre Schweizerische Flüchtlingshilfe.
Die diesjährigen Flüchtlingstage nutzen wir, um für den Flüchtlingsschutz jenseits aller Spannungen und Konflikten einzustehen. Am 20 und 21. Juni wird in fast jeder Region unseres Kantons ein Mahnmal in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung realisiert. Damit wollen wir ein Zeichen der Menschlichkeit setzen. Indem man auf den Zettel schreibt oder malt, was Sicherheit vermittelt (Haus, Familie, Bürgerrechte) machen wir den eigenen Schutz als universelles Bedürfnis sichtbar.
Die AIA beteiligte sich in der kantonalen Koordinationsgruppe wie auch am Aarauer Programm.