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Kunst in der Anlaufstelle

Kunst erzählt die Geschichte vom Weggehen und Ankommen 

In den Räumlichkeiten der Anlaufstelle wird Kunst von Künstlerinnen und Künstlern mit Migrationshintergrund gezeigt. Zweimal im Jahr wird neu gehängt und mit einer Vernissage eingeweiht. 

Aktuelle Ausstellung

Mai 2012 bis November 2012

Gruppenausstellung von drei Frauen aus Lateinamerika

Carmen Caseres-Wittwer

Geboren 1961 in Ayacucho , Peru, lebt seit 1992 in de Schweiz

Ausbildung  an der Kunstgewerbeschule in Ayacucho  im Spezialgebiet  Malerei und mehrere Einzel – und Gruppenausstellungen in diversen Städten in Peru.  Mitarbeit an einem Projekt  des Peruanischen Nationalen Kulturinstituts bei der Restauration und Konservierung  der  Bildern aus dem 17. Jahrhundert, anschliessend ein Studium im Bereich der Restauration und Konservierung der Kunstwerke in Cusko, Peru. Studienreise in England im Jahre 1989/91. Seit 1993 Ausstellungen in der Schweiz: Genf, Olten, Solothurn, Zofingen, Lenzburg ,  Muri und Erlinsbach. Erteilt Unterricht für Kinder und Erwachsene in Zeichnen, Pastell, Acryl und Aquarellmalerei. www.carmencaceres.ch

Ximena Blass

Geboren in Santiago de Chile, lebt seit 1973 in der Schweiz

Ximena Blass lebt seit 1973 in der Schweiz und arbeitet als Englischlehrerin. Malen war seit Kindheit ihre Leidenschaft. Wegen ihres Berufes konnte sie dem Malen und Zeichnen nicht so viel Zeit widmen wie sie sich gewünscht hätte. Seit ihrer Pensionierung benutzt sie jede Gelegenheit, sich mit Kunst und Fotografie auseinanderzusetzen.

Rossely Belser

Geboren in Brasilien, lebt seit 19 Jahre in der Schweiz in Erlinsbach

Rossaly Belser studierte in Brasilien Medienwissenschaft, zurzeit arbeitet sie als Sprachlehrerin und als Kaufmännische Angestellte. Sie ist ein Fan von der Natur und fotografiert diese gerne.

Seit sieben Jahren besucht Rossaly Belser den Malkurs von Carmen Wittwer und ein Leben ohne Farben kann sie sich nicht vorstellen. Die kalten und dunklen Tage hier im Winter können sehr schön und farbig sein, wenn man malt. Für sie ist die Malerei die Begegnung mit ihrem Inneren und ihrer  Seele.

Vergangene Ausstellungen 

Mária Dóka, Ungarn, Oktober 2011 bis Mai 2012

Mária Dóka sagt über ihre Kunst: "Als Pfarrerstochter bin ich in die Kirche "hineingeboren" (am 26. Juni 1955 in Budapest) Sie hat mit einer Selbstverständlichkeit zu meinem Leben gehört. In der Schule wurden wir für die kommunistische Zukunft erzogen. Auf der Suche nach meinem eigenen Platz, eigenen Heimat habe ich viele grundlegende Veränderungen erlebt. Mein Hauptinteresse lag immer bei den grundmenschlichen Gefühlen und Bedürfnissen. Egal, wo man hingehört, Freud und Leid sind bei allen Menschen die gleichen. Um sie einzuordnen, braucht es als erstes eine Bereitschaft sich mit dem Leben auseinanderzusetzen. Dabei hat die Kunst in meinem Leben immer eine wichtige Rolle gespielt. Form zu finden für das, wozu es keine Worte gibt. Menschen in ihrem eigenen Kontext zu verstehen, machbare Lösungen für Probleme zu finden, das eigenen Selbstvertrauen zu stärken und an das Gute im Leben zu glauben - war und ist die Treibkraft meines Lebens."

Expressionismus, Surrealismus und kubanische Kultur 

Jorge Rodriguez, März 2011 bis September 2011 

Jorge Rodríguez Arteaga hat als Künstler eine ganz eigene Stilrichtung entwickelt. Sie ist geprägt vom europäischen Expressionismus und Surrealismus, verbunden mit Elementen der kubanischen Kultur. In seinen Werken beschäftigt er sich intensiv mit dem Menschen, dem Körper, der Bewegung und der Dynamik. Es gelingen ihm ausdrucksstarke Momentaufnahmen, um menschliche Beziehungen darzustellen. http://www.cubacaracol.ch/ 

Alfio Sacco 

Oktober 2010 bis im Februar 2011 

Alfio Sacco interessiert nicht der schöne Schein, nicht das Altvertraute, sondern was hinter den Dingen liegt. Wenn er eine verrostete Türe fotografiert, hat das etwas mit Zeitverläufen und Vergänglichkeit zu tun. Das Foto dieser Tür hat eine ganz eigene Ästhetik, es zeigt ein Zufallsprodukt aus einem von Menschen hergestellten Gebrauchsgegenstand und einem chemischen Prozess, den die Natur lenkt. Vertrautes oder scheinbar Vertrautes tritt in ein Spannungsverhältnis zu Unbekanntem. Und dieses Spannungsverhältnis wird, gleichermaßen sinnbildlich, auch in der Farbigkeit der Aufnahme gespiegelt: Grün und Rostrot verhalten sich komplementär, eine Farbspannung. www.alfio.ch 

Sibila Bartod 

8. April bis 15. Oktober 2010 

Als erstes zeigt die kroatische Künstlerin Sibila Bartod ihre Werke. Sie befasst sich mit Schriften und Symbolik. In den Räumen der Anlaufstelle zeigt sie keltische Symbolik, Maya Glyphen und Werke mit der Glagoliza, der alten kroatischen Schrift. www.sibila-bartod.com 

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